Veranstaltungshinweise

 

Die Meterologen prognostizieren für das kommende Wochenende Sonne satt. Das passende Blues- und Südstaaten-Feeling also für das Eröffnungskonzert mit Biber Herrmann am Freitag, 07. August, um 19 Uhr – zur Abwechslung nicht in, sondern hinter der Eisenbahnstraße 13 in Rodgau.


Biber Herrmann ist ein wunderbarer Geschichten-Erzähler und Songpoet. Der Saitenzauberer zelebriert einen leidenschaftlichen Blues, bei dem die Zeit stillzustehen scheint. Jedoch hat er trotz einem Leben „on the road“ seine Bodenhaftung behalten.

Eigentlich hätte das Maximal bis zum Sommer über 30 Konzerte veranstaltet und eigentlich wäre das Maximal im August in der Sommerpause. Nun ist aber in diesem Jahr ohnehin alles anders. Weshalb die Maximal Kulturinitiative gerne das Angebot von MBR Sound angenommen hat. Normalerweise verleiht Matthias Bachmann Bühnentechnik, doch in diesem besonderen Sommer stellt er dem Maximal seine Wiese für Open-Air Konzerte zur Verfügung. Zumal die Wiese direkt am Maximal liegt mit Zugang über den Hof der Eisenbahnstraße 13.

Die Sommerwiesenkonzerte bringen ein wenig Normalität und kulturelles Leben für alle Daheim gebliebenen zurück. Die Live-Konzerte bieten zudem die Gelegenheit, Musiker*innen zu unterstützen, denn gerade sie sind durch die Corona Pandemie besonders betroffen.

 

Wenn das Tonmaterial oder die Klangfolge in der Ausführung selbst entsteht und nicht vorher schriftlich fixiert wurde spricht man in der Musik von Improvisation. Diese musikalische Spezialdisziplin verlangt ein unentwegtes sich aufeinander einlassen, eine permanente Suche nach neuen Lösungen. Für Victor Fox und Roger Kintopf steht dieser flexible und kreative Prozess im Mittelpunkt ihrer Musik. Klänge und Tonfolgen entstehen in einem stetigen Wandel. Kintopf und Fox arbeiten mit diversen Techniken abseits konventioneller Kompositionen. Es entsteht ein einzigartiges Gefüge, in welchem die beiden Musiker in einen scheinbar endlosen Kosmos an unerforschten Ideen eintauchen. Die entstehende Musik bildet eine Essenz ihres musikalischen Verständnisses, welche auf diversen Einflüssen aus Neuer Musik, improvisierter Musik, Noise und der Jazztradition fußt.

Die Video-Premiere am kommenden Samstag, 04. Juli um 20:00 Uhr, mit Victor Fox am Saxophon und Roger Kintopf am Kontrabass bildet mit ihren Improvisationen den passenden Schlußpunkt der virtuellen Maximal-Konzertreihe. Denn mit dem Ausbruch der Covid-Pandemie mussten auch Veranstalter wie die Maximal Kulturinitiative in den vergangenen Wochen improvisieren.
Die Maximal Kulturinitiative wünscht eine erholsame Sommerzeit.

https://www.youtube.com/user/MaximalEV

 

Eine Reise ins menschliche Innerste steht am kommenden Samstag ab 20 Uhr im Mittelpunkt der nächsten Maximal Online Premiere. Das Offenbacher Theater T-Raum präsentiert in Ausschnitten die Komödie „Herz“ des österreichischen Kabarettisten und Schauspielers Uli Brée und dessen Kollegen Rupert Henning.
In Rodgau gerät T-Raum-Charakterkopf und Komödiant Frank Geisler szenisch ins Gespräch mit seinem Herzen. Er wird dabei musikalisch begleitet durch Uschi Wentzel (sax), die den Sound zu diesem "Roadmovie der Gedankenwege" entwickelt. Regie führt bei diesem Solo der etwas anderen Art Sarah C. Baumann.
Die Szenen wurden vorab auf der Maximal-Bühne in echt und live aber Corona-bedingt ohne Publikum aufgezeichnet.

 

„Wir haben uns sehr auf das Konzert im Maximal gefreut. Jetzt machen wir das Beste daraus, auch wenn wir das Publikum sehr vermissen,“ sagt Christian Massoth, Saxophonist der Lucky Charms. Alle Bandmitglieder nicken zustimmend. „Seit Monaten zum ersten mal wieder auf einer Bühne zu stehen, fühlt sich gut an“, bestätigt Band-Sängerin Claudia Bamberger.  

Das Quintett der „Lucky Charms“ besteht aus Claudia Bamberger (voc), Christian Massoth (sax), Bernhard Lehner (piano), Gábor Terebesi (kontrabass) und Heinz Walter (drums). Für das virtuelle Konzert auf der Maximal-Bühne haben die vier Instrumentalisten mit ihrer virtuosen Sängerin ein „Corona-Spezial“ ausgearbeitet. Mit einer ausgewogenen Mischung aus bekannten Jazzklassikern und zeitlosen Popsongs mit einer Prise funkigem Groove präsentieren immer drei aus dem Quintett insgesamt neun Sofa-taugliche Musikstück aus ihrem Programm mit Jazz-Standards und einer Komposition (Baby Girl) aus der Feder von Christian Massoth.