Veranstaltungshinweise

 

Anžy Heidrun Holderbach und Christian Wirth sind in der Musikszene längst keine Unbekannten. Die Folk-Fans kennen die beiden vielleicht noch aus der Zeit als Duo STEW. Maximal-Stammgästen haben Holderbach & Wirth möglicherweise mit Greengrass oder den Travellers live erlebt.
Christian Wirth war jedenfalls bereits 2013 mit der Irish Folk Band Greengrass im Maximal und hat damals den „S-Bahn-Witz“ zum besten gegeben, der im Maximal-Kanal als Youtube-Video für der Nachwelt erhalten ist.
Nun sind die beiden wieder im Duo unterwegs. Ihr Programm beinhaltet breitgefächert und buntgemischt Musik aus vielen Genres, wie Irish Folk, Country, Singer/Songwriter sowie eigene Kompositionen.

Sa. 14.03.2020: Folk: Holderbach & Wirth
Eisenbahnstr. 13  /  Einlass: 19:00 Uhr
Abendkasse: 16 € / Vorverkauf: 14 € / Mitglieder: 12 €
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Maximal-Youtube-Kanal:
- S-Bahn-Witz Offenbach - Live im Maximal Rodgau
- Medley: Holderbach & Wirth

 

 

Für Georg Göb (p), Thore Benz (kb) und Michael Hoffmann (d) ist die Vielfalt das Rezept ihres eigenwilligen Bandprojekts GöB-BeNZ-HoFFMaNN, mit dem sie bereits mehrfach auf der Maximal-Bühne in Rodgau zu Gast waren.
Als eingespieltes Team bewegen sich die drei Musiker souverän zwischen den Stilistiken und Epochen, formen und verändern vertraute Melodien mit feinfühliger Radikalität und konvertieren diese in ein zeitgenössisches Jazz-Format. Das Trio entführt die Zuhörer mit „Major Tom“ in den Weltraum oder geht mit Franz Schuberts „Leiermann“ auf Winterreise oder mit dem langen Hansel zum Birnen sammeln.
Dabei wird das Ausgangsmaterial respektvoll, ohne die Grundsubstanz zu verletzen, seziert, entkernt und auf eine neue Basis gestellt, so dass eine ungemein reizvolle, spannende und inspirative Musik entsteht.
Um eine weitere Facette erweitert wird das Projekt am Freitag, 13. März, mit Pramila Chenchanna. Die Sängerin und Videokünstlerin ergänzt das Repertoire des Frankfurter Jazz-Trios gesanglich. Die gebürtige Berlinerin mit indischen Wurzeln hat in Amsterdam Jazz studiert, bevor sie sich in Frankfurt endgültig der elektronischen Musik zugewendet hat. Sie performt einige Songs aus ihrem Electro-Pop Solo-Programm.

Fr. 13.03.2020: Göb-Benz-Hoffmann feat. Pramila Chenchana  
Eisenbahnstr. 13  /  Einlass: 19:00 Uhr
Abendkasse: 17 € / Vorverkauf: 15 € / Mitglieder: 13 €
Zur Online-Reservierung

 

Farben sind bunt und auch die menschliche Hautfarbe hat Farbtöne von Dunkelbraun bis Hellbeige. Diese Farbigkeit ist den Lebensräumen geschuldet, die der Mensch in seiner Entwicklungsgeschichte erobert hat. Leider wird dieses Farbmerkmal noch immer als Grund für Ausgrenzungen missbraucht. Der amerikanische Pastor Martin Luther King hat schon 1963 vor mehr als 250.000 Menschen in Washington von der Überwindung solcher Ausgrenzungen geträumt. „I have a dream“ war seine Botschaft von einer friedlichen Welt, in Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit.
Diesen Traum greift Bernd Michael Land in seinem Projekt „Farben“ auf, mit dem er symbolisch eine diskriminierungsfreie Reflexion der Hautfarbe in auditiver Form modelliert. Das Projekt „Farben“ entstand bereits 2018 vor dem Hintergrund der Ausschreitungen in Chemnitz und zunehmenden rassistischen und rechtsextremistischen Übergriffen in Deutschland. Die Morde in Hanau haben gezeigt, wie nah Ausgrenzungen und Gewalttaten gerückt sind.

 

An jedem ersten Freitag im Monat lädt Thomas Langer bekannte Topmusiker zu Session-Konzerten ein, die dafür manchmal auch längere Anfahrtswege in Kauf nehmen. Die Gastmusiker der 155. Jazz Night kommen quasi aus der Nachbarschaft, sind aber bundesweit bekannt. Den kürzesten Anfahrtsweg von allen haben Joky Becker (bass) und Kerstin Pfau (Frontfrau, voc) von den Rodgau Monotones. Schlagzeuger Matthias Schwappacher kommt ebenfalls aus der Region, spielt in verschiedenen Formationen u.a. Auftritte mit Paul Kuhn, Ack van Rooyen u.a. Mitglied der "Big Band 82". Der experimentierfreudige Gitarrist Thomas Langer bringt damit ein Quartett auf die Bühne, das auch erklärte Jazz-Abstinenzler begeistern kann.

 

Die Songs der Singer-Songwriterin Siri Svegler sind voller Magie, ein wenig geheimnisvoll und immer authentisch wie die Musikerin selbst. Die Schwedin und Wahl-Berlinerin erinnert manche an Norah Jones, andere an Lily Allen oder auch Lana Del Rey.
Siri Svegler steht für eine Generation selbstbestimmter Musikerinnen, die mit Talent und Intelligenz überzeugen. Sie studierte Musik, Gesang, Tanz und Schauspiel an der renommierten Londoner Arts Educational School und spielte in dieser Zeit auch häufig in Londoner Clubs. 2009 veröffentlichte sie ihr erstes Soloalbum „Silent Viewer“ (auf dem Label „Compost“), erhielt den Förderpreis der VW Sound Foundation als beste Nachwuchskünstlerin. 2013 brachte sie das zweite Album ”Lost & Found” heraus und erhielt den Preis für das Beste Album des Jahres 2013” bei den Deutschen Rock & Pop Awards.